Braids – Native Speaker

Die ersten Klänge des Debüts des Quartetts aus Calgary erinnern mich an das erste Mal, als ich Beach House gehört habe. Als würde man plötzlich hoch gehoben und durch die Luft gezogen werden. Aber Braids sind nicht ganz so ätherisch, wie das Duo aus Baltimore, sondern weben düstere Alternative/Shoegazer Anleihen mit in ihre Songs, so dass man den psychedelic-Begriff sehr wohl in die Bandbeschreibung einarbeiten kann.
Dafür, dass wir gerade mal Januar schreiben, stapeln sich die beeindruckenden Veröffentlichungen schon wieder.


Braids schleichen sich von hinten an, ähnlich wie Beach House kann man ihnen zuhören und nebenbei irgendetwas anderes machen, bis man plötzlich aufhören muss, weil man von einer inneren Unruhe ergriffen wurde. Naja, das mag jetzt reichlich schwülstig daher kommen, aber so wurd’s erlebt, Indianerschwur.

Übrigens geht überall die Runde, dass man total süchtig von diesem Album wird, also Vorsicht…hm, das hätte ich auch vor den Videos schreiben können…

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