A Forest

Als Musikfan geht man ja auch ab und an auf Konzerte (was, echt?) und eine oft gemachte Erfahrung ist, dass das Vorglühen auf Kosten der Vorband immer ausgelassen werden sollte, da man so manch einer musikalischen Schönheit beraubt werden könnte.
Gestern Abend beim Hundreds Konzert auf der Stubnitz verifizierte sich diese Weisheit wieder einmal, da A Forest, ein Dreiergespann aus (da wett ich meinen Arsch drauf) irgendeiner Musikschule gar zauberhafte Meldoeien kredenzten, die irgendwie aus dem Beat entstanden und sich wie Regen auf unsere Häupter legten.
Tatsächlich, die Leisetreter starteten mit vorgefertigten Laptopgesäusel  und einem lebensechten Schlagzeuger, aus deren rhythmischen Weisen sich dann der grandiose Gesang zweier Stimmwunder, die mit den Händen tanzen, heraus wand, wie der grüne Zweig aus einem Wurzelgeflecht. Trip Hop könnte man das Ganze nennen, muss man aber auch nicht, was zählt ist dieses Eintauchen in den Klang, also einmal tief Luft holen und –

(Ich wünschte, ich hätte ne ordentliche Kamera dabei gehabt und nicht das pixelig-doofe Handyding)

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