In Mittagspausen blog ich gern fremd.

Meine liebsten Leser,

 

Derzeit tröpfelt es nicht einmal mehr, nein, die Beitragsflut ist versiegt, das ist aber kein Grund zur Panik, sondern höchstens ein Grund, die großen O2-Konzernvillen zu stürmen und zu verlangen, dass man mir endlich meine Internetverbindung in Gang setzt, so dass ich inmitten meiner dekadenten Umzugskarton-Einrichtung (jetzt auch mit falsch zusammen gebauten IKEA Möbeln!) mal wieder zum Schreiben komme.

Das geht zur Zeit nämlich nur auf der Aaabeit und da will ich erstmal nur mit Talent, Schnelligkeit und gutem Aussehen auffallen, nicht durch Verfassen von Fremdblogmaterial. Und da das gute Aussehen gerade durch Übernächtigung und wintertrockene Poren leidet, darf ich mir keinen Schnitzer erlauben und muss mir klammheimlich in einer Ecke unter Beschuss und mit Koffeinüberdosis ein paar Zeilen aus den Ärmeln schütteln, um euch, meine liebsten Leser, zu versichern, dass ich nicht im grausamen Bloggerfriedhof gelandet bin, selbst wenn ich Grund dazu hätte, aber dazu mehr, wenn ich Zeit habe.

Bis dahin zieht euch bitte warm an* und wenn ihr euch mit Nerven auskennt, dann schreibt mir doch bitte, woran es liegt, dass mir derzeit auf der Aaabeit immer der kleine, aber nur der kleine Finger einschläft. Die dumme Sau, wenn ich keinen Schlaf kriege, soll niemand Schlaf kriegen!

Tüdelü,

Ich

*Natürlich nicht in einer drohenden Art und Weise, sondern in der wortwörtlichen, denn man möchte sich das Gesicht ja Zentimeterdick mit Griebenschmalz einreiben, damit man nicht mehr so friert…

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5 thoughts on “In Mittagspausen blog ich gern fremd.

  1. Meine Oma erzählt immer, dass es früher bei ihr im Büro morgens ein Schnaps zur Beruhigung der Nerven gab. (oder habe ich das von Thomas Mann? …egal) Am MPI kommte sich das bisher noch nicht durchsetzen. Aber bei dir da in der Kreativbrange, muss das doch drin sein. Oder wie? Oder was?

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    1. Nüscht, harte, steinige Arbeit! Das Saufen kann man sich erst erlauben, wenn man genug verdient und keine Angst haben muss, dass die lebensnotwendige Geldquelle vom billigen Fuselgeschwätz weggeschwemmt wird.

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  2. Aber wenn es soweit ist, hat man seinen festen Platz beim einem Privat-Radiosender sicher. Ist also ne reine win-win-Situation. 😉

    Na denn, frohes Schaffen noch.

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  3. Ach,dir ist der kleine Finger eingeschlafen.Du hast wohl nur den einen?Ich denke mal er ist gram mit dir .Er wird sich vernachlässigt fühlen,in der Hirachie deiner Gliedmaßen zurückgesetzt wähnen und eingeschnappt sein.
    Zeige ihm das er dir was bedeutet,gebe ihm deine Zuneigung,rede mit ihm,geh mit ihm aus,mache ihm klar,das es dort noch jemanden gibt der so ist wie er.
    Bringe ihm Volleyball spielen bei,nehme ihm die Angst davor als Daumen benutzt zu werden.Umgarne ihn.Kaufe ihm was schönes und sage ihm, das er sich schön machen soll für dich.Dann wird alles gut und ihr werdet noch schöne gemeinsame Stunden haben.

    Ansonsten ist alles klar ,außer das letztens im SonicSuperStore deutschsprachige Musik aus dem Tagesrogramm gespielt wurde.

    Veit

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