That was the month that was: Januar 2011

So, fassen wir zusammen, das neue Decemberists Album ist fast schon minimalistisch im Gegensatz zur Hazards-Rockoper, weiß aber weiterhin mit wunderbaren Songwriting zu überzeugen, die Cold War Kids sind plötzlich die neuen Kings of Leon, mit sehr eingängigen Popmelodien, die man aber ob ihrer süßen Euphorie vorerst lieben darf, so lange es auch weiterhin sperrige 40er Jahre Hymnen gibt.


John Vanderslice ging auf Owen Palletts Wegen, denn diese wunderbar opulenten Orchester Arrangements auf “White Wildernis” hätten auch aus dessen Händen kommen können, ein perfektes Winteralbum, das mit viel Schnörkel das triste Grau vom Himmel wäscht. Auch das neue Iron & Wine Album ist ein kleines Juwel geworden, wie überaus bösartig, dass das Konzert am selben Tag statt findet, wie Broken Records, ich kann mich doch nicht zwei-teilen!!!

Heiß geliebt wurde “Psyche or like Scope” von The Family Year, obwohl es ironischerweise der Song auf dem Album ist, der wohl am Wenigsten mit dem allgemeinen Sound der Band zu tun hat, der sonst eher in Richtung Indiepop a la Shins geht (auch das eine sehr reizende Angelegenheit).
Weiterhin geliebt wurden die paar Tage Frühling, die das Warten auf den März etwas erleichtert haben, auch wenn ich bei den kurz darauf folgenden Minustemperaturen ein wenig sehr stur auf Frühlingsjacken bestand, bis ich das Bibbern und Zittern nicht mehr ertragen konnte…ja, liebe Casting Shows, ein starker Willen bringt einen eben doch nicht weiter.
Seafarer haben ihre 2010 EP noch einmal veröffentlicht, weil die alten Exemplare von hungrigen Folk-Weirdo-Indiemonstern verschlungen wurden und das beste Album des Monats (argh, die Decemberists-Liebhaberin in mir haut mir gerade die Hucke voll) kommt von Braids, die mit “Native Speaker” den Beach House Dream Pop mit Gewichten beschwert haben, was die luftigen Klangwolken zu einer zähen Melasse hat werden lassen, die absolut mesmerisierend auf den Zuhörer wirken und süchtig machen.

Komplett ignoriert wurden:
White Lies, Das Dschungelcamp und der neue Tron-Film. Eine der drei Sachen werd ich aber nachholen, ihr dürft nun raten, welche, der Gewinner bekommt ein Haiku mit freier Themenwahl von mir geschenkt.

Konzert des Monats (weil auch einziges Konzert, aber auch weil *delicious*):

My Jerusalem/The Last Republic

PS: Ganz vergessen, Tapes’n Tapes haben auch ihr neues Album released, bis jetzt hab ich nur mal Sturzgehört, aber das wird sich hoffentlich noch ändern, denn seit es Larrikin Love nicht mehr gibt, ist diese Art von Rockabilly/Indiefolk ja spärlich gesäht…

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