That was the month that was: Februar 2011 in Musik

Wow, was für ein Monat, ich muss erst einmal mein kleines schlaues Büchlein heraus suchen, um zu sehen, welche Bands mich besonders betört haben, rumpel, rumpel, raschel, raschel (ich kreiere hier Atmosphäre, ich hoffe, das wisst ihr zu schätzen), na, wo isses denn?

Also, begonnen hat alles mit einem Soundtrack-Album von Goddamn Electric Bill, ein wunderschönes Stück Musik zum Wegdriften, Hintergrundmusik ist ja eigentlich ein Schimpfwort, darf in diesem Fall aber lobend genannt werden, denn manchmal brauchen die Gedanken einen freien Raum, um sich zu entfalten, und genau den kreiert dieser Musiker.

Groß fand ich auch Neustes von And you will know us…, die ich lange Zeit mit Soundtrack of our Lives verwechselt habe, alleine weil ihre Musik eben wie ein gigantischer, verdammt dramatischer Soundtrack klingt. So auch das neue Album. Groß!

James Blake wurde viel gehypet und daher auch schon von vielen zerrissen, oh, der Fluch und Segen der guten Verkaufszahlen. Ich persönlich fand seine Musik sehr angenehm und poppig, mehr kann ich dazu jetzt auch nicht sagen, das haben ja genügend andere schon erledigt.

ABER David Wax Museum hat mich beeindruckt, die machen irgendwie irre mexikanisch-inspirierte Folkmusik, eigentlich hab ich keine Liebe für temperamentvolle, südländische Rhythmen, mein an der kalten See abgehärtertes Herz kommt mit der offenen Fröhlichkeit nicht klar, aber David Wax Museum dürfen, weil das alles so “cheeky” ist und ich mag cheeky in allen Variationen.

Meine Liebe zum Hardcore war anscheinend nicht nur ein kurzer Ausflug, sondern hat sich etwas fest gesetzt, nicht nur, dass ich mich sehr auf Talk Radio Talk am Samstag freue, nein, Gay for Johnny Depp mit ihrem speedy Gonzales eines Haudrauf Albums waren ein reiner Segen und es war ein wenig erschreckend, wie gut ich dazu arbeiten konnte.

Zu guter Letzt: lange aufgehoben, weil ich sie einfach nicht gut beschreiben kann, die Briten Malachai haben ein Album released, das vom Cover her aussieht, als wäre es kitschigster Metalkram, aber stattdessen ist es ein imposanter Mix aus Electro, Alternative und Indieklängen, ganz ehrlich, da steckt so viel drinne, Return to the Ugly Side ist so beeindruckend wie Unkle, etwas poppiger, aber genauso ekklektisch und gleichzeitig kompakt. Wahnsinn, dazu müssten eigentlich die Clubs lechzen und die DJs sich einen Remix nach dem anderen aus den Fingern ziehen.

Ansonsten habe ich die Broken Records live gesehen und war sehr beeindruckt, auch die Cold War Kids durfte ich aufgrund des Interviews sehen (der Bassist wollte mich in einem Stare-Off besiegen und hat es auch getan, ich wäre beinahe weinend weg gerannt. Außerdem ist irgendein Kabel durchgebrannt und ich habe kurzzeitig den paranoiden Gedanken verfolgt, wie man wohl während einer Massenpanik aus der ersten Reihe nach draußen kommt). Highlight in diesem Monat waren jedoch Civil Oak aus Baltimore, die Musik machen, die bis jetzt jedem gefallen hat, dem ich sie aufgedrückt habe und das waren einige. Das neue Album habe ich mir auch schon angehört, ich kann nur sagen, ich heart heart heart Wye Oak. Ich will auch gerne eine Rezension schreiben, aber derzeit ist die Liebe noch zu groß, da kommt nur Kitsch und Kram bei raus.

Mein Buchtipp des Monats (hoffentlich kann ich das weiterführen):

Phil Lamarche – American Youth (Coming of Age, aber mal mit echten Problemen und erfrischend wenig übertriebener Dramatik).

und zu guter Letzt, meine Patentidee des Monats: Eine Handyapp, in die man abends hauchen kann und wenn man zu betrunken ist, sperrt sie bestimmte Nummern, die beim betrunkenen SMS-Schreiben/Antworten gefährlich werden könnten.

Endlich März, der Frühling kommt!

Ich kenn eigentlich nur die Middle of the Road Version, aber die Schweine haben tatsächlich über den Song gelästert, weil er ihnen zu albern und poppig war. Tja, Middle of the Road, der einzige große Hit, der nicht von euch ist und den ihr auch noch niedermacht? Uncool, dudes, uncool. Daher hier das Original von Lally Stott.

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