That was the month that was: März 2011 (und ganz unten – Facebooky things)

Puh, was für ein Monat, bei uns auf Arbeit niest und hustet man sich derzeit den Schnodder aus der Seele und trotz verhaltener Sonne finden sich wieder verdächtig viele too cool for school Menschen mit Sonnenbrille auf den Straßen. Kleiner Tipp: die lohnt sich nur, wenn die Sonne scheint, was man eventuell am Namen ableiten könnte, ansonsten würde sie Sommerbrille heißen.

(Corey Hart gehört übrigens zu den 5% der männlichen Popstars aus den 80ern, die heute nicht wie weg geworfene Taschentücher aussehen. Da hat wohl einer weder Stress gehabt, noch Drogen genommen…)

Im März durfte ich zwei besonders schöne Konzerte genießen, ein schrammeliges Postcore Schätzchen von Ashes of Pompeii und ein hymnisches Konzert in der Passionskirche mit The Head and the Heart und The Low Anthem.
Musikalisch hab ich es ausnahmsweise geschafft, meine größten Highlights im Blog vor zu stellen, lobend erwähnt werden können aber Erland and the Carnival mit ihrem neuen Album, das sehr verspielten Britpop präsentiert. Deshalb ist das Video jetzt auch total melancholisch…

Ich habe außerdem heraus gefunden, dass das Last.FM Radio die schönsten Songs ausspuckt, wenn man Mumford & Sons als Tag eingibt. Der Spaß dauert zwar nicht länger als eins, zwei Stunden, weil nicht mehr Bands getaggt wurden, aber die lohnen sich vollständig und man lernt diverse, hübsche, kleine Bands kennen. Hier laufen gleich Keston Cobbler’s Club, aber The Guinea Pig sind auch bezaubernd, aber von denen gibt es keine Videos und wenn, dann sind sie unter Videos von Meerschweinchen begraben. Es gibt eindeutig zu viele Meerschweinchen Videos auf Youtube. Aber unter der Verlinkung gibt es viele kostenlose Songs, hurra!

OMG, wie süß ist dieses Video?

mewithoutyou (oh so schöner Folkrock mit Friska Vilja-ähnlichen Vocals und sehr viel Dramatik) und Rubik (Pop aus Finnland!) ,sowie passive me, aggressive you (eine Art YSPWSD mit etwas mehr Electro und etwas weniger Indie) stehen in meinem kleinen Notizbuch lobend erwähnt, heißt, ich habe ihre Musik mehr als genossen. mewithoutyou hat sogar ein Herzchen bekommen und wurden höchstwahrscheinlich durch den Lastfm Tag Modest Mouse entdeckt. Ich sollte mir wirklich zusätzliche Notizen machen, unter welchen Umständen ich welche Band notiert habe.

Sehr groß sind auch die Mind Spiders, die alle noisy, shoegaze-y, punky, rockabilly Sachen machen, die man sich wünschen kann, ein durchweg großartiges Album, das sich leise anschleicht und dann wirklich loslegt. Ich weiß nicht warum, aber diese ganzen schrammeligen Post-irgendwas Bands machen mir derzeit sehr viel Spaß, daher auch der euphorische Emo-Eintrag.

Das Buch des Monats ist aus Lesefaulheit “Fahrenheit 451” geworden, das ich für meine Arbeit gelesen habe. Eigentlich sollte es unbedingt Pflichtliteratur in jedem Medien-relevanten Studium sein, da es – ob man es nun als Warnung oder als zynischen Hinweis sieht – die Medienkultur mehr als adäquat erklärt, auch wenn man zum Ende des Buches hin ein wenig über unsere Gesellschaft verzweifeln muss, immerhin ist es mehr als 50 Jahre alt und nichts hat sich geändert. Geschichte wiederholt sich nicht, da sie sich dazu erst einmal bewegen müsste.

Patent des Monats: Da die Nachrichten derzeit viel zu depressiv sind, habe ich mir überlegt, eine Zeitung aus Luftballons zu kreieren, so dass die schlechten Nachrichten regelmäßig mit der Euphorie über die Luftballons abgedämpft werden. Natürlich müsste man den Aufbau des normalen Kiosk etwas abwandeln, immerhin passen riesige Ballonsträuße nicht so gut in die kleinen Buden, aber ich denke, dass es sich lohnen würde und darüber hinaus das Stadtbild positiv aufhellen würde. Eventuell könnte ich mich mit Pulled Apart by Horses zusammen tun und wir können auch noch Fleischballons als Frühstückssnack mit ranhängen. Oh, das könnte wirklich episch werden.

Ich wünsche einen schönen April!

ACH SO!

Ich hab mir in den letzten Wochen mehr schlecht als recht eine Facebook Seite angelegt, die wirklich rudimentär ist. Wer mich also like-en will, kann, muss das aber nicht machen. Ich hab noch keine Ahnung, ob das Ding überhaupt funktioniert, ich bin zur Zeit so absolut motivationslos, was Auseinandersetzungen mit komplexen Abläufen und oder Bearbeitungen angeht, es sei denn, sie haben etwas mit meiner Arbeit zu tun.

Nachtrag: OMG und Minigolfen war ich auch! Das auch noch im Kopfschmerzenverursachenden Schwarzlicht, es war als würde ich in einem Schwarzlichtposter aus den 80ern Golf spielen! Heck yeah, ich weiß nicht, wie es unter der freien Sonne wird, wenn nirgendwo sich küssende Blumen vor dem Berliner Tor zu sehen sind, oder unspezifische Raumschiff-Konsolen…aber hey, es kommt ja auf die Gesellschaft an (die ist gut: check) und darauf, entweder der beste oder der schlimmste Minigolfer zu sein (als schlimmster Minigolfer kann man sich wenigstens durch die Bank weg betrinken und muss in allen folgenden Spielen keine Erwartungen erfüllen).

Tipps für ein Musikvideo/einen Song, in dem es um Golf geht?

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2 thoughts on “That was the month that was: März 2011 (und ganz unten – Facebooky things)

  1. Du hast das Minigolfen vergessen. Es war zugegebenermassen jetzt nicht so knorke wie “draussen (rauchen, Alkohol, Sonne, Flutschfingereis)”, aber das wird ja morgen nachgeholt. Es würde mich freuen, dich dort zu sehen.

    Und einen 2. “Liker” hast du jetzt auch.

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    1. Minigolf wurde hinzugefügt (wie konnte ich nur, aber gut, ich hab auch nicht erwähnt, dass ich am letzten Märztag so betrunken wie lange nicht war…wobei das hiermit erwähnt wäre) und ich füge mich Morgen sicherlich auch zum Minigolf hinzu.

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