Cover me Badly: Patsy Cline – I fall to pieces

Ursprünglich wollte kein Musiker diesen Song singen, weil sie alle dachten, er wäre zu poppig. Ich kenn mich nicht genau mit der Country Szene der 50er Jahre aus, kann daher nicht sagen, wo da der Pop aufhört und der Country anfängt, aber meine Güte, haben wir Glück gehabt, dass Ikone Patsy Cline sich überreden ließ, selbst wenn sie anscheinend nicht nur während dessen ständig rum gezickt hat, sondern auch noch die Background Band schlecht behandelt hat, weil sie befürchtete, dass sie sie übertönen. Ich bin ja der festen Überzeugung, dass man auf Arbeit möglichst freundlich zu allen sein sollte (auch wenn ich zugebe, dass es nicht immer leicht ist und/oder gelingt), dass dennoch so ein Schmuckstück an Song heraus gekommen ist, ist daher sehr erstaunlich und gut, aber naja, wenn man diese Stimme hört, dann wäre es auch egal gewesen, wenn Patsy ihre Mitmusiker mit Flammenwerfern bedroht hätte…

Und als John Grant noch bei den Czars war, haben sie anscheinend auch diesen Song gecovert. Zusammen mit Rumer hat er das auch noch mal für die Kameras getan, eine wunderschöne Version, die irgendwie eher die ruhige Verzweiflung in sich trägt, während Patsys Version noch die frische Wunde eines gebrochenen Herzens mit sich trägt, klingt das Cover so, als hätte man ihn schon länger nicht mehr gesehen und plötzlich läuft er einem über den Weg und man muss sich eingestehen, dass es immer noch weh tut. So schön.

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