Australische Wochen im Moshpit: Mink Mussel Creek will blow your mind!

Immer wenn ich den Band-Blues habe, also ein Album nach dem anderen höre, mich aber nichts so wirklich umhaut (auch diese Wochen muss es geben), schalte ich mein Onlineradio der Wahl KEXP an, höre ein paar Stunden et voila – Zucker.

Mink Mussel Creek muss man erst einmal verdauen, denn was da so musikalisches zusammen findet, geht auf keinen psychedelischen Zweig mehr. 70er Jahre Geschwurbel, Prog-Spielereien, ein wenig des 70er Metal (also der, den die Doomer gerne zuhause hören, wenn sie mal was Poppiges hören wollen) und ein wenig Stoner Rock. Und auch wenn das nicht Vereinbar klingt, kommt dabei Rocktastisches heraus, das Seinesgleichen sucht. Man weiß nicht, wo sie einen hintragen, aber man genießt die Reise, muss zwischendurch immer mal wieder schlucken, weil man nicht genau weiß, was da eigentlich geschieht und muss sich dann fragen, ob man danach jemals wieder Indiepop hören kann, ohne sich zu wünschen, es würde da mehr Arschtritte geben. Mink Mussel Creek kommen aus Perth und hängen mit Tame Impala ab, eventuell mischen die Bands auch miteinander, unter Giant Tortoise tun sie das auf jeden Fall, zusammen mit ein paar anderen unglaublich guten Bands (Cease und Pond). Mehr kann ich jetzt nicht sagen, weil die Songs mir die Spucke weg gebrannt haben. Mein Anspieltipp der myspace-Seite: Mangled Mannequin – ROCKGESCHICHTE!

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