Blackfire Revelation – dto.

Man möchte sich ein wenig in seine Handtasche übergeben, wenn man hört, dass diese massive Alternative Schönheit von gerade mal zwei Dudes zusammen gebastelt wurde. Langsam reicht es aber mit diesen Duos, die den großen Bands die Butter vom Brot nehmen.

Aus New Orleans kommen sie, da möchte man dann augenrollend die Arme hoch werfen und sagen “Na das war ja klar”, denn auch wenn man es wohl grob als Metal bezeichnen kann, was die Beiden da machen, schwingt ein ordentlicher Wumms an Blues mit. Besonders schön ist auch die Tendenz zu bleischweren Songepen, die sich ewig lang durch den Raum bewegen und dabei mal eben dem Sommer die Laune verderben. Gut so.

Und dann muss man es ihnen auch gönnen. 2003 angefangen, haben sich diese Jungs auf meilenweite Wege gemacht, um dann erst vor Ort an zu fragen, ob sie vielleicht im hiesigen Dorfpub spielen könnten (ja, 2003 gab es Telefone und fancy Facebook noch nicht, liebe Kinder). Dann hingen sie sich auch noch an Bands ran, mit denen sie gespielt hatten und versuchten, auf deren Touren so viele Support Gigs wie möglich raus zu schlagen. Klingt super ätzend und nervig, aber all das taten sie größtenteils kostenlos und nur der Musik wegen. Das klingt ja fast nach Hippies! Ein Glück, dass Blackfire Revelation wohl musikalisch wenig damit zu tun haben.

 

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