The Suzukis und der Hitze-Blues

Die große, schreckliche Sommerlethargie hat uns erwischt, besser gesagt mich, weshalb die kommenden Wochen der Fluß an Blogeinträgen etwas versiegen wird, wie er es auch schon die letzten paar Wochen getan hat. Updates werden aber dennoch stattfinden, 2-3 Mal pro Woche werd ich sicherlich unter Schweiß und sehr viel Fluchen hinkriegen, ein neuer “Lazy Sunday” Text wartet auch noch darauf, zu einem Textdokument umgewandelt zu werden, bis dahin verweilt er erstmal in meiner kochenden Birne.

So, nu Musik.

The Suzukis machen bösartigen Postpunk, so in etwa wie Black Rebel Motorcycle Club, nur ohne den Blues, dafür mit einer wütenden Prise Punk. Ihr gleichnamiges Album passt perfekt zu der Hitze-flimmernden Paranoia, die sich einsetzt, sobald die 30 Grad bei Schatten allmählich zur Gewohnheit werden, man keine klaren Gedanken mehr fassen kann und ständig Fata Morganas sieht, was in meinem Fall oftmals Vögel sind, die gar nicht da sind…hm. Die Band kommt aus Wigan (what?) und hat sich schon allseits herum gesprochen, aber ich schieb diese verlangsamte Reaktion meinerseits mal meinem Wintergemüt zum Sommer zu (ich werd halt langsamer, wenn es wärmer wird, entgegen aller physikalischen Reaktionen). Das Gute an dieser Band ist, dass sie – obwohl sie sehr wohl knackig wie die frühen Arctic Monkeys sind, dennoch wütend genug klingen, um nicht gleich alle Teenie Bopper auf sich zu lenken und nach zwei Alben plötzlich zu Popschlampen werden. Nicht, dass das die Arctic Monkeys getan hätten (nein ehrlich nicht).

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