Grey Reverend

Grey Reverend macht ungemein entspannte Singer/Songwriter Sachen, sein aktuelles Album heißt “Of the Days” hat ein Albumcover, das ich mir gerne an die Wand hängen möchte. L.D. Brown kommt aus Brooklyn, klingt aber ausnahmsweise eher so, als wäre er aus Ontorio oder aber vielleicht gerade so London. Anscheinend hat er Musik studiert und war längere Zeit als verrückt genialer Jazzmusiker unterwegs, bis er an focal dystonia erkrankte (anscheinend etwas, was die Hand betrifft und dafür sorgt, dass sich Muskeln unfreiwillig bewegen, so dass sich die Finger verkrampfen) und began, sich aus der Musikerszene insoweit zu entfernen, als er sich mehr dem Songwriting widmete, als dem frickeligen Konzertspielen. L.D. hat auch schon mit The Cinematic Orchestra zusammen gearbeitet, sein Soloalbum kommt aber rein akustisch und ohne fremde Hilfe aus und selbst mit focal dystonia – rein gitarrentechnisch ist das ziemlich detailverliebt. Der Musik zuzuhören ist so, als würde man auf der Reise zu einem Ort sein, der Ruhe verspricht. Zumindest musste ich ständig daran denken. Nicht zuletzt kann das daran liegen, dass seine Stimme so klingt, als würde sie aus der Vergangenheit kommen, wie ein Echo,  das sich auf eine Gitarrenspur legt.

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