Moonface – Spencer Krug, du wunderbarer Mann…

Mittlerweile ist es ja wirklich so, dass Spencer Krugs Werke außerhalb von Wolf Parade noch interessanter sind, als die kanadische Supergroup selbst. Moonface* beispielsweise, hat mich erst verwundert, dann skeptisch gemacht und dann vollkommen eingewickelt. Alleinig repetitive, sich nur langsam vorweg um sich selbst drehende Electroloops ziehen da durch 5, 6, 7 Minuten und mehr und werden nur von Krugs Stimme durcheinander gewirbelt. Das alles ist so wahnsinnig schön, dass ich innerhalb eines Durchlaufes ähnlich ergriffen bin, wie vor Jahren von “shut up, I am dreaming of places where lovers have wings” von Krugs doch sehr Wolf Paradigem Nebenprojekt Sunset Rubdown. Moonface ist ganz anders und schafft es trotz dieser trügerisch geradliniegen Untermalungen ungemein bunt und verschwurbelt vor sich hin zu zwirbeln. Meine Güte, ich kling schon wie eine Disney Fee: zwirbeldiduda, zwirbeldidei. Jaja, so kann dann auch der verzauberte Herbst endlich kommen, wird ja eh nix mehr mit dem Sommer hier.

Ach ja, die Orgel ist auch irgendwo dazwischen, fiel mir grad nicht nur akustisch auf, sondern auch, weil das neuste Werk “Organ Music not a Vibraphone like I’d hoped” heißt. Ganz ehrlich.

*Pssst, auf der Homepage gibt es auch einen kostenlosen Song zum Download.

 

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