Kurze Proggerei auf ILMPITM

Frisch von der Zappanale zurück, naja, eigentlich schon gestern, aber da musste ich dann erstmal das Festival wegschlafen, zumindest habe ich wieder mehr Zappa-Cover gehört, als mir lieb ist, mit Lazouli gab es am Samstag dann jedoch auch eine Band, der man nicht sofort anhörte, dass sie auf ganz individuelle Weise genau so wie Zappa klangen.

(wegen denen musste ich bis 2Uhr auf meine Mitfahrgelegenheit aka Freundin mit Auto warten, da sie eigentlich nur “1-2 Songs” hören wollte, dann aber bis zum Ende blieb, was mir nach den ersten 1-2 Songs auch klar war, diese orientalischen Sachen haben ja immer eine merkwürdige Wirkung auf die meisten Vertreter des weiblichen Geschlechtes.

Da ich die meiste Zeit im Büro saß, wo es mir dank netter Gesellschaft auch äußerst gut ging, kann ich ansonsten nicht viel zur musikalischen Qualität der diesjährigen Veranstaltung sagen, Freitag und Samstag musste einiges umgeschoben werden, da der Wind zu gefährlich war, um das Programm auf der großen Bühne weiter zu führen. Auch wenn sich einige Gäste beschwerten, kann man wohl dankbar sein, wenn Bands noch nicht mal ausfallen, sondern lediglich im Plan herum geschoben werden, anstelle dass man katastrophale Unfälle riskiert, wie es sie dieses Jahr zu Hauf auf diversen Festivals gegeben hat. Schön ist das alles nicht, aber gegen äußere Umstände kann man nix machen.

Mein liebster Ort auf der Zappanale
Mein liebster Ort auf der Zappanale

So, im Geiste der Artrock-Musik einer Zappanale aber anbei die Spirits of the Dead, eher eine Progangelegenheit, was mir aber nur Recht ist, da zig Zappa-Coverbands auf die Dauer auch nicht das Wahre sind und ich sowieso immer die paar Psychedelic/Prog-Gruppen bevorzuge, die sich hin und wieder dort verlaufen (Adrian Belew war beispielsweise vor einigen Jahren eine wahre Freude).

Spirits of the Dead sind ein paar coole Rockerdudes, die vom Prog auch mal in düstere Stonergefilde abdriften und die auf ihrer Facebook Seite schreiben “Facebook is as far as we go, we will twitter from our graves”. Davon kann man jetzt halten was man will (OPAS!!), ihre Musik klingt ebenfalls sehr altmodisch, vor allem klingt sie so, als würde man live ne dicke Ladung Rock-Geschichte um die Ohren kriegen. Aufgenommen ist das teilweise etwas sehr rudimentär, aber damit kann ich leben, muss ja nicht alles so perfekt sein, wie White Denims “D” (nein, jetzt fängt sie schon wieder mit denen an…).

Das aktuelle Album heißt “The Great God Pan”, dessen titelgebender Song wohl der versöhnlichste und verspielteste sein dürfte. Übrigens hat das Album ein selten dämliches Cover, was schade ist, da die Rückseite eigentlich ganz hübsch geworden ist. Aber gut, ist ja auch egal.

The Great God Pan kann man auch auf Spinner runter laden, hier erstmal ein anderer Song, wie gesagt, man muss schon Progger sein, um sie zu mögen

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2 thoughts on “Kurze Proggerei auf ILMPITM

  1. Hi!
    War auch auf der Zappanale(Sonnabend) und wollte eigentlich bei dir mal vorbeischauen,aber ich habe das ständige gewusele in eurer Office gesehen.Da wollte ich nicht als entspannter Konzertbesucher der werktätigen Bevölkerung zu nahe treten.
    Am besten haben mir natürlich RAOUL PETITE gefallen.Der Sänger hatte was von Gerd E.Schaeffer(DDR Schauspieler falls den noch einer kennt).Danach bin ich abgehauen,da ich,in meinem Alter, nach HöhepunktenSchluß mache und nicht mehr an weitere Steigerungen geglaubt habe.Dadurch habe ich Lazuli zwar verpasst aber was solls.Sehr gut fand ich auch Jono El Grande aus Norwegen.Zum einen, da gelegentlich norwegisch gesungen wurde und zum anderen ,weil der Gitarrist und Sänger zu seiner Oberkörperbehaarung gestanden hat.Die Überraschungsband war für mich auf der Truckbühne ELLEN SCHNEIDER.Habe ich zum ersten mal so richtig mitbekommen. Muß dann doch mal mehr musikalisch nach HRO gucken .
    Habe dann auch noch auf dem Plattenmarkt zugeschlagen und nach Abarbeitung aller Musikstände,eine der beiden auffindbaren Ska CDs
    gekauft.
    Dir einen schönen Restsommer!
    Gruß Veit

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    1. Bei Ellen Schneider muss ich auch mal reinhören, hab die natürlich auch verpasst, wie es sich gehört. Ich persönlich fand Lazouli auch nicht soooo berauschend, wie gesagt, nach all diesen Bands waren die nur mal ne nette Abwechslung, wobei ich Colosseum zumindest von den Stimmen her auch okay fand. Naja, heut ist dann wieder hippe Musikbeschallung in hippen Berliner Clubs angesagt. Ob das wirklich besser ist….Grüße zurück und den Restsommer teil ich auch gerne!

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