Active Child – You’re all I see

Ich kannte Active Child nur durch Remixe und hab mir daher gar keinen Reim machen können, wie sie denn nun wirklich klingen, dank des aktuellen Albums “You’re all I see” weiß ich das nun: komisch klingen sie. Aber auf die gute Art und Weise. In einer Mischung aus When Saints go Machine Merkwürdigkeit mit barocken (barock? verdammt, im Musikunterricht nicht aufgepasst) Harfenklängen im Hintergrund, vielen Harmonien, die aber auch nur ansatzweise an Bands wie Fleet Foxes erinnern, durch den massiven Electrowust dann aber doch nicht viel mit der Folkkombo zu tun haben. Nein, ich muss bei When Saints Go Machine bleiben, wenn es um Vergleiche geht, wobei Active Child weniger Haken schlagen und etwas gediegener sind. Das Alles hat was von diesen 80er Wavepop-Bands, die ja teilweise auch arg auf barocke Gesänge standen (Army of Lovers irgendwer?), nur fehlen Active Child (glücklicherweise) die Trash-Aspekte, so dass man ihre Musik sehr gerne ernst nehmen darf. Und wenn man das tut, dann hört man so viel Sehnsucht aus den Songs heraus, dass man ganz ungeduldig wird.

So, und wenn ich dann höre, dass dahinter nur einer und zwar Pat Grossi steckt, dann muss ich wohl vollends vor der Merkwürdigkeit dieser Ein-Mann-Band kapitulieren.

Was ist das eigentlich mit dem derzeitigen Falsetto-Hype in halb-elektrosierten Musikergruppen? Noch merkwürdiger ist, dass ich das plötzlich mag, denn Antony fand ich immer ganz schrecklich…

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