Awolnation is lifting me higher…

(Geschrieben um 20:irgendwas am 13.9.2011)

So, nachdem ich gerade beinahe an einem Herzinfarkt gestorben wäre, weil meine Sendung* mal wieder nicht lief, Retter in letzter Sekunde jedoch vom wütenden Telefonklingeln eingreifen konnten, so dass wenigstens anderthalb Stunden laufen müssten (alas, ohne HEALTH, die ich dramatisch ans Ende der Sendung platziert hatte, ARGH), brauch ich erstmal etwas, um wieder gute Laune zu bekommen. Oh hey, wie wäre es denn mit Awolnation und Megalithic Symphonies? Perfekt!

So, aber im Ernst, Aaron Bruno ist ein Popmeisterwerk gelungen, SO und nicht anders möchte ich bitte meinen Pop serviert bekommen, mit unzähligen Referenzen der letzten 50 Jahre Musikgeschichte, aber ohne jemals zu kopieren, tatsächlich fällt jede Möglichkeit, Vergleiche mit anderen Bands zu ziehen, flach, so etwas sag ich selten, aber im Falle von Aaron Bruno stimmt es, wahrscheinlich weil es wenige bis keine anderen Musiker gibt, die so schamlos durch die Elemente der Top 40 segeln können, ohne sich zu blamieren. Liegt es an den euphorischen Melodien in Kombination mit teilweise arg melancholischen Texten? Egal, die Hoffnung scheint doch durch und am Ende ist man nicht allein, denn Brunos Musik ist da.

Der Mann denkt an alles: mit Karaoke Version!

Die fast schon manische Energie Brunos ist zudem so verdammt ansteckend, dass ich gestern zum Konzert zum ersten Mal seit Langem wieder mitgetanzt habe, anstatt – wie sonst – aufmerksam und leicht mit dem Fuß wippend zuzuhören. Sowas läuft aber nicht, wenn die glitzernde Hölle auf der Bühne los bricht, vor allem nicht, wenn man auch noch in der Gegenwart vom ehemaligen Blind Melon Gitarristen Chris Thorne ist, ich lüge nicht!!!! Es war eine epische Nacht.

Ich weiß auch nicht, was das soll, normalerweise sind diese Glückskonzerte alle paar Monate mal drin, selbst in Berlin, aber die letzten paar Wochen waren verrückt, White Denim, Clap Your Hands, HEALTH und jetzt Awolnation. Das Album ist ein Schmuckstück, wer ihn live sehen kann, sollte es tun, denn das alte (Hard)Rockerblut pumpt in seinen Venen, weshalb es ordentlich Geschrammel gibt und Bruno hat ne Mordsröhre, ne Zeit lang gabs dann auch ne leichte Hardcore Atmosphäre – sehr schick, ich war/bin/werde begeistert sein, so viel Humor, Liebe und Ohrwurm wird man dieses Jahr sicher nicht mehr auf einem einzigen Album finden.

*in der ich übrigens das Wort “Sub-begeistert” prägte, ach ich wieder.

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