Paranoides Mixtape: White Ring

Ich bin ja immer wieder voller Staunen, was es so tolles an Genres gibt, nicht zuletzt, weil auch ich als Fan des Bindestriches gerne meine kleinen Frankensteinmonster zusammentacker. Black Noise beispielsweise, nannte “anewbandaday” das Duo White Ring, worunter ich mir erstmal derbste Doom Geschwaden unter übersteuerten Gitarrenregen vorstellte. Aber das wurde schnell aufgeklärt, über einen Musiktipp von Jacob Duzsik im Interview mit moodgusic.posterous.com zur Band gekommen, wurde ich auf youtube mit einem Lolita Musikvideo und tatsächlich sehr düsteren Electrosounds begrüßt. Gut, wenn man von HEALTH zu White Ring kommt, ist der Schock wirklich nicht mehr so groß, vor allem nicht, wenn man bereits mit diversen Remixes ihrer beiden Alben (besonders Triceratops im Acid Girls before Dancefloorsauruses ruled the world RMX) vertraut ist und daher schon diese Art paranoid machenden Tanzmarathon-Hymnen kennt. Trotzdem dürften White Ring (augenblick Mal, siehst du den Ring, bist du tot!) zu einer doch sehr nischigen Kategorie des Electrogenres gehören, denn so wirklich geil abdancen kann man nicht zu ihrer Musik, eher apathisch depressiv in einer Ecke sitzen oder angstvoll schreiend durch die Stadt nach hause rennen. Auch das kann genoßen werden, erfordert aber etwas mehr Übung, als das übliche Hüftenschwingen oder Haareschwingen.

Willkommen im Herbst, hab ich schon gesagt, dass ich mich auf Oktober aka Halloween freue?

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