Lazy Sunday: Charlie Brookers 2011 Wipe

Ich habs um einen Monat verpasst, aber egal, Charlie Brooker hat zwar seine Screen- und Newswipe-Serien aufgegeben (und ich werde es ihm nie verzeihen), dafür hat er 2011 nicht nur eine sehr deprimierende Kurzserie an von humorlosen Misanthropen geschriebenen Twilight Zone Folgen ähnlichen Distopien namens “Black Mirror” kreiert (die besser ist, als sie in diesem Satz erscheint), sondern auch noch einen Jahresrückblick in alter, bissiger Manier produziert.

Ich selbst dachte ja, dass das Gefühl, 2011 wäre ein Reigen an pre-apokalyptischen Warnzeichen gewesen, nur daher stammt, dass ich erst seit letztem Jahr irgendwie auf das Weltgeschehen geachtet habe, aber wenn selbst Brooker das behauptet, muss es ja stimmen und der 21.12. wird definitiv das Ende der Welt bestimmen. Bis dahin können wir aber noch alles viel schlimmer machen, denn wenn wir schon untergehen, dann doch bitte unter den schlimmstmöglichen Bedingungen, damit es sich auch lohnt und man das Brennen in den Höllenfeuern auch wirklich verdient hat. Nur wegen meines Atheismus brennen wäre mir nämlich irgendwie etwas übertrieben, aber wenn ich bis dahin etwa die Holländer beim Forschen an einem künstlich ansteckender gemachten Grippevirus unterstütze, kann ich mit einem dicken, fetten Grinsen im Kochkessel sitzen.

So, nu aber zu 2011, wie immer zthemusic zu danken, der uns Nicht-Briten den Brooker näher bringt:

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