Sammelpost: You.You.You, Peter Broderick und The Asteroids Galaxy Tour

So, ich konvertiere anscheinend zurück zu den Sammelposts, die ich ja zu Urzeiten dieses Blogs (was war ich jung und zuversichtlich damals) mal gemacht habe. Da ich derzeit nicht viel um, aber viel zwischen den Ohren habe (was jetzt schrecklich klingt, ich meine so Ideen-mäßig, also nichts ekliges), bleibt mir aber keine andere Wahl, wenn ich den Blog nicht vollkommen verwildern lassen will. So, uffi gehts.

You.You.You.

Ab und an finden sich Bands auf meiner Seite ein und schicken mir dann Mails, die oftmals weniger gute Musik beinhalten, manchmal dann aber doch wirklich tolle Sachen. Diese ganze Electro-Schiene ist derzeit zwar nichts für mich, aber You.You.You. fand ich dann doch ganz reizend. Die Band kommt aus Dänemark und macht diese Art James Blake Musik, die sehr kühl, aber auch sehr stylish daher kommt.

Ich muss schon sagen, wenn ich abends/nachts/früh morgens betrunken auf einer leeren Tanzfläche stehe, dann wünsch ich mir genau solche Songs, weil man dann so unglaublich melancholisch und cool aussieht, wenn man dazu tanzt.

The Asteroids Galaxy Tour

The Go-Team machen ja diese 80er inspirierte Breakdance Mukke, die ich Song-weise sehr schick finde, die mir auf Albumlänge dann aber schnell auf den Keks geht. Nicht so bei Asteroids Galaxy Tour, die noch eine gehörige Portion Funk rein bringen und durchgehend Laune machen, das Album fliegt nur so an einem vorbei. Bevor man also melancholisch und müde zu You.You.You. tanzt, bringt man sich erst einmal mit dieser großartigen, großartigen Band und ihrem noch besseren Album in Stimmung. Zu solcher Musik mach ich mich regelmäßig Ausgehschick und fühl mich total glamourous.

Witzig auch, dass sie akkustisch völlig Country klingen. Haha.

Peter Broderick

Zu guter Letzt ein unglaublich schönes Album, Komponist Peter Broderick (auch schon mal als Mitglied von Efterklang unterwegs gewesen) hat mit “Istartshear” sowas gemacht, was diese merkwürdigen Frickler wie er, Gavin Castleton oder Awolnation immer machen: unglaublich vielschichtige, experimentelle und Detail-verliebte Alben, die ein Leben lang halten. Der erste Song “I am Piano” erinnert mich ein wenig an einen Teil des Soundtracks der dritten Staffel von “The League of Gentleman” (alles komponiert von Joby Talbot, der bei The Divine Comedy mitwirkt), ein – trotz der sehr düsteren Serie selbst – kleines musikalisches Juwel, das ich mir auch auf CD zulegen würde, wenn es das gäbe.

Danach wird es noch besser, man hört so ein wenig Brian Eno heraus, was ja sicherlich nur Gutes bedeutet, gleichzeitig weiß man nie, was als Nächstes für ein Song kommen könnte, dennoch fließt alles. Wunderbar.

Hier mal was altes von ihm:

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s