Mother Falcon: Alhambtra

Man darf sich überrannt fühlen, wenn das ungefähr 12-köpfige Team um Mother Falcon erst einmal los legt, geboren wurde das Projekt von 3 klassisch ausgebildeten Cellisten, die auch mal etwas anderes machen wollten. Und wie das an der Universität so ist, kamen dann plötzlich noch unglaublich viele Leute mit hinzu, die mitmachen wollten, da Fachschaften und Fraternities einfach ätzend sind.

Und dann passiert sowas wie Mother Falcon, rasende Kompositionen, die so großzügig und opulent sind, dass selbst Sufjan Stevens und Owen Pallett ein wenig neidisch werden, auf ihrem Album “Alhambra” gibt es sogar einen Walzer, der schöner nicht sein könnte. Klassisch bleibt es zwar durchgehend, aber auch dramatisch und düster, manchmal sogar so weit, dass es fast nach Alternative klingt und damit eher in die Richtung von Shearwater und Straylight Run geht, als die ansonsten doch sehr blumigen Orchesterkombos von Beirut, Sufjan und Co.

Mir persönlich ist die Kinnlade bei “Alligator Teeth” herunter gekippt und ist auf dem Boden in Scherben zersprungen. Ach was, eigentlich hat sie das schon bei “Overture” gemacht, das gesamte Album war eine Reise von erstaunten “Wow”s und fassungslosem Kopfschütteln.

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